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Raclette und Alternativen zu Silvester

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Silvester ist die letzte Chance des Jahres, mit Freunden oder der Familie eine gute Party zu feiern. Wie bei jeder Feier gibt es auch bei der Silvesterparty unendlich viele Möglichkeiten, die hungrigen Gäste zu begeistern. Traditionell gibt es aber ein paar klassische Gerichte für Silvester. Ganz besonders hat sich aber das Raclette auf den Silvester-Partys in Deutschland durchgesetzt.

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Klassiker an Silvester: Raclette

Natürlich ist der Klassiker für eine Party an Silvester ein Raclette vorzubereiten. Das hat für eine Party gleich mehrere Vorteile.

Raclette ist ein traditionelles Silvesteressen
Raclette ist ein traditionelles Silvester-Essen (Symbolfoto © Андрій Пограничний / stock.adobe.com)
  • Jeder kann sich das zubereiten, was er gerne mag, es eignet sich also perfekt dafür, dass verschiedene Vorlieben und Ideale berücksichtigt werden. Sind Vegetarier unter den Gästen? Kein Problem, ein klassisches Raclette hat genau zwei Hauptdarsteller: Kartoffeln und Käse. Und auch ein veganes Raclette stellt keine Herausforderung dar. Den Käse kann man weglassen und verschiedene Gemüsearten anbieten oder man steigt auf eine vegane Käsealternative um. Veganer Scheibenkäse eignet sich dabei ebenso wie Hefeschmelz.
  • Beim Essen gibt es viel Zeit zum Quatschen und Reden. Die Pfännchen des Raclette brauchen ein paar Minuten, bis der Käse geschmolzen und die Zutaten durch sind. Was dem Hungrigen vielleicht zu langsam geht, eignet sich also dafür, gute Gespräche zu führen. Und die Zeit bis Mitternacht muss man ja auch irgendwie füllen.
  • Auch für den Gastgeber ist das Raclette ein Segen. Egal ob man sich kulinarisch ausleben will und verschiedene feine Saucen, leckeres Fleisch und gegrilltes Gemüse zaubern will, oder lieber die Zeit mit Familie und Gästen verbringt und mit Kartoffeln, Käse und ein paar einfachen Beilagen ein schnelles und leckeres Silvesteressen auf den Partytisch bringen möchte, der Aufwand bleibt dem Gastgeber überlassen. Wie man sich auch entscheidet, es wird bestimmt lecker und jeder wird satt.

Wer ein Raclette plant, sollte sich aber schon früh darüber Gedanken machen, ob er auch die wichtigsten Dinge im Haus hat. Kartoffeln stellen dabei kein Problem dar, aber gute Raclette-Geräte und Raclette-Käse können zwischen den Jahren schon mal Mangelware werden. Am besten also frühzeitig vorsorgen, zum Beispiel mit diesem Bestseller bei Amazon. Das Raclette bietet mit 10 Pfännchen Platz für bis zu 10 Personen. Aber gerade am Anfang können 2 Pfännchen für die hungrigsten Gäste sinnvoll sein. Mehr zu dem richtigen Raclette-Gerät oder Alternativen gibt es hier.


Zutaten für ein Raclette

Bei der Zubereitung könnt ihr eurer Fantasie freien Lauf lassen oder schauen, was euer Kühlschrank noch hergibt. Die wichtigste Zutat ist aber der Käse.

Käse

Traditioneller Raclette-Käse stammt aus der Schweiz, genauer aus Wallis. Es handelt sich dabei um einen Käse, der gut schmilzt und das ist wichtig, wenn ihr ein richtig schön überbackenes Pfännchen mögt. Ich muss zugeben, dass mir der Raclette-Käse früher zu stark war, daher fiel meine Wahl auf milderen Käse, wie Gouda oder Mozzarella. Auch andere Sorten, wie Cheddar oder Blauschimmelkäse schmecken lecker.

Die wichtigste Zutat für ein Raclette ist der Käse
Die wichtigste Zutat für ein Raclette an Silvester ist der Käse (Symbolfoto © volff / stock.adobe.com)
Kartoffeln und Alternativen

Ein klassischer Hauptdarsteller bei einem Raclette bilden Kartoffeln. Diese werden zuvor als Pellkartoffel vorbereitet. Dazu werden sie mit einer Bürste gesäubert und so lange gekocht, bis sie zwar durch sind, aber noch nicht zerfallen. Wichtig ist es daher, eine festkochende Sorte zu nehmen. Ob man die Kartoffeln nach dem Kochen schält oder nicht ist Geschmackssache und kommt sicher auch auf den Zustand der Kartoffeln an. Wenn man sie schält, sollte man das tun bevor sie kalt werden, da so das Schälen viel einfacher ist. Die Kartoffeln können dann, je nach Größe, in mundgerechte Stücke geschnitten werden und in den Raclette-Pfännchen gebraten werden.

Kartoffeln sind eine wichtige Beilage bei Raclette
Kartoffeln sind eine wichtige Beilage bei Raclette (Symbolfoto © sommai / stock.adobe.com)

Auch vorgekochte Nudeln oder vorgekochter Reis eignen sich gut für ein Raclette. Besonders unsere Kinder lieben es, Nudeln in den Pfännchen zu braten. Da alle drei Zutaten sehr einfach vorzubereiten sind, gibt es bei uns meistens eine Auswahl von allen.

Sonstige Beilagen

Auch sonst gibt es ein paar Zutaten, die ihr nicht vergessen dürft, wenn ihr ein Silvester-Raclette zubereitet. Bei der Auswahl sind euch keine Grenzen gesetzt, gerade Zutaten aus unterschiedlichen Kulturen geben eurem Raclette eine ganz besondere Note. Ein paar weitere klassische Zutaten sind aber:

  • Cornichons (kleine Gewürzgurken, gibt es im Glas zu kaufen)
  • Mais (am besten aus der Dose)
  • Champignons und andere Pilze (in Scheiben geschnitten)
  • Tomaten
  • Baguette

Wieviel pro Zutat und Person für ein Raclette einplanen

Ich persönlich mag es, mit ganz einfachen Faustformeln zu rechnen, um die richtige Menge abzuschätzen. Gerade bei Raclette nehme ich dann gerne auch etwas mehr. Die Zutaten eignen sich nämlich in der Regel perfekt dazu, am nächsten Tag in einer Pfanne verwertet zu werden. Meine persönlichen Regeln für die Mengen bei Raclette sind:

  • 200g Käse pro Person
  • 200g Kartoffeln / Nudeln / Reis pro Person
  • 100g Gemüse pro Person
  • 150g Fleisch oder Fisch pro Person

Ich schaue hier aber auch immer, wer denn die Gäste sind und ob es Vor- und Nachspeisen gibt. Entsprechend wandle ich es dann individuell ab. Kinder bekommen zum Beispiel eine halbe Portion, bei Vegetariern gibt es 50g mehr Gemüse und 100g mehr Kartoffeln.

Viele weitere Ideen für ein Raclette findet ihr in den folgenden Büchern:


Alternativen für eine Silvesterparty

Gerade bei Partys mit vielen Gästen kommt man mit einem Raclette aber schnell an die Grenzen. Wer darum kein Raclette möchte, kann auch ein klassisches Buffet anbieten. An Fingerfood ist alles erlaubt und ob kaltes oder warmes Buffet entscheidet auch hier der Gastgeber. Wer ein paar Traditionen aus den 1970er Jahren aufleben lassen möchte, dem kann ich einen Mettigel (gibt es sogar als sehr leckere, vegane Variante) oder einen Käsepilz empfehlen. Für einen Mettigel benötigt ihr frisches Mett mit Zwiebeln, dass ihr in Form eines Igels auf einem Teller platzier und mit Salzstangen oder Zwiebeln als Stacheln garniert. Ein Käsepilz besteht aus Käsewürfeln, die zusammen mit Früchten oder Oliven aufgespießt und in einen Party-Pilz gesteckt werden. Den passenden Pilz findet ihr zum Beispiel hier.

Ein weiterer Klassiker für einen Silvesterabend ist eine Silvestersuppe. Diese ist einfach vorzubereiten, was dem Gastgeber entgegen kommt und kann auch nochmal am späten Abend aufgewärmt werden, wenn die ersten Gäste erneut Hunger bekommen.Es gibt zahlreiche Varianten, mit Hackfleisch oder Fleischstückchen, mit Mais und Zwiebeln und auch vegetarische und vegane Varianten könnt ihr hier schnell ableiten und so alle Gäste glücklich machen. Auf keinen Fall solltet ihr Brot oder Baguette vergessen.

Auch eine kräftige Silvestersuppe ist eine gute Grundlage für eine tolle Party (Symbolfoto © kazoka303030 / stock.adobe.com)

Was gibt es bei euch an Silvester zum Essen? Welche Traditionen habt ihr? Schreibt es doch einfach in die Kommentare.

Zu einer Party gehören Essen und Getränke:

Tipps für Silvester-Getränke findet ihr hier.

Mehr über Sekt und Co. erfahrt ihr hier.

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